Kuchen ohne Backen? Pah! Nadelkissen ohne Nähen!






Vor ca. 1 Jahr habe ich mir endlich einen großen Traum erfüllt und mir meine eigene Nähmaschine zugelegt. Mensch war ich happy, als ich sie in den Händen hielt und mein Eigen nennen konnte!
Seit diesem Tag hatte ich sie noch genau 1x in den Händen um einen Ikea-Kissenbezug zu verkleinern...Da hat sich die Investition doch richtig gelohnt oder?
Nein? Ja, das sehe ich allerdings auch so.

Aus der Schulzeit habe ich zwar noch einige Vorkenntnisse, was das grundsätzliche Bedienen einer Nähmaschine angeht aber am oben genannten Ikea-Kissenbezug Beispiel ist (jeden Tag auf dem Stuhl in meiner Küche) zu sehen, dass mein Wissen doch mehr theoretischer, als praktischer Natur ist :-(
Genau das, muss sich dieses Jahr ändern!
Im Stoffladen meines Vertrauens habe ich den Hinweiß bekommen, dass es in meiner Stadt eine Nähschule gibt, welche Kurse für unterschiedlichste Vorkenntnisse anbietet.
In meinem Fall:
Absoluter Anfänger!

Aus dem Wissen heraus, dass nicht jeder mit einer Nähmaschine umgehen kann und noch viel wichtiger, nicht jeder im Besitz einer Nähmaschine ist, entstand dieses super einfache und doch soo schöne Nadelkissen.

Na, seid ihr von der Vorweihnachtszeit noch fit im Verpacken von Geschenken?

Was das zaubern eines Nadelkissen nun mit dem weihnachtlichen Verpackungsmarathon zu tun hat?
Ich will es verraten!



Für das Nadelkissen benötigt ihr folgende

Materialien:

1 Schaumstoffplatte
(aus dem Baumarkt)
Cutter
Stoff
 Stoffschere
oder eine andere Schere mit der man gut Stoff schneiden kann
alte/ausgediente Stecknadeln
evtl. eine Nähnadel und weißes Garn



Und so geht’s:

Schritt 1:
Als erstes schneidet ihr mit einer Schere oder einem Cutter ein Quadrat oder Rechteck in der von euch benötigten Größe aus der Schaumstoffplatte heraus.

Schritt 2:
Achtung!
Jetzt kommt der Punkt, an dem es um das Verpacken von Geschenken geht!
Legt euer Schaumstoffstück auf den von euch ausgesuchten Stoff und schneidet ihn so groß aus, wie ihr es auch mit dem Geschenkpapier beim Geschenke einpacken machen würdet!

Nun geht es darum das zu machen, was ihr in der Vorweihnachtszeit so fleißig geübt habt – Einpacken!
Einziger Unterschied ist, dass hier nicht mit Tesa, sondern mit alten/ausgedienten Stecknadeln fixiert wird.

Schritt 3:
Als erstes ist die „lange“ Seite dran.
Ich habe darauf geachtet, dass diese an der Seite endet, sodass sie später beim einstecken der Nadeln nicht stört.
Ich habe das Ende ein wenig nach innen umgeschlagen, damit es einen schöneren Abschluss gibt.
Dieses Ende habe ich dann mit Stecknadeln festgesteckt.
Wem das alleine zu unsicher ist, der kann das ganze auch noch ein wenig mit Nadel und Stickgarn zusammennähen.
Es ist aber nicht zwingend notwendig – es hält auch so!


Schritt 4:
Nun geht es um die zwei Seiten, die noch offen sind.
Diese werden wie beim Geschenke einpacken nach innen eingeschlagen und die beiden Dreiecke übereinander gelegt.
Wo bei den Geschenken nun die letzten beiden Tesastreifen zum Einsatz kommen würden, kommen hier wieder Stecknadeln zum Zug.
Diese Habe ich im Dreieck gut festgesteckt.


Die Stecknadeln können nun auf eurem neuen Nadelkissen einziehen.
Viel Spaß damit! :-)

Ich wünsche euch einen schönen Dienstag!

Eure Mia





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  1. Haha, lustige Idee! Ich bin mit dem Nähen zum Glück einen Schritt weiter und hab mir ein Nadelkissen genäht, aber für alle Anfänger eine süße Sache!
    Liebe Grüße,
    Daniela

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    1. Liebe Daniela,
      danke für deine lieben Worte! :-)
      Hab eine schöne Woche!
      Herzliche Grüße
      Mia

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Ich freue mich unglaublich über eure Gedanken, Meinungen und Worte!

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