Sich gesund essen - Ist das möglich?





Heute weiß ich gar nicht so recht, wo ich überhaupt anfangen soll...

Seit ich denken kann, und auch aus den Erzählungen meiner Mutter weiß ich, dass ich kein einfacher Mensch in punkto "essen"  bin.
Das liegt gar nicht daran, dass ich so einen speziellen Geschmack habe oder viele Lebensmittel nicht leiden kann. Es liegt vielmehr daran, dass ich schon immer Probleme mit der Verträglichkeit vieler Lebensmittel hatte. 

Schon als Kleinkind hatte ich eine Vielzahl von Allergien und Unverträglichkeiten, die mir das Leben schwer machten. Kuhmilch, Eier, Soja, Bananen, Honig und viele andere Dinge waren einfach nicht drin.

Während es heute eine riesige Menge an Lebensmitteln ohne Soja und tierischen Inhalt gibt, war es damals ganz schön schwierig geeignete Alternativen zu finden.

Mit den Jahren hat sich das Ganze gelegt und ich konnte wieder uneingeschränkt essen.

Völlig beschwerdefrei bin ich allerdings nie in meinem Leben geblieben. 
Meine ganze Kindheit über hatte ich mit Neurodermitis zu kämpfen. 
Seit etwa zehn Jahren leide ich außerdem an zwei weiteren chronischen (allergischen) Hauterkrankungen.

Vor ca. fünf Jahren wurde dann auch noch eine Laktoseintoleranz bei mir diagnostiziert. 
Ich dachte mir damals: "Ach, das ist schon okay, es gibt ja laktosefreie Produkte!"
Und so ernährte ich mich seit der Diagnose entweder mit laktosefreien Produkten oder nahm Lactrase Tabletten zu den Mahlzeiten ein.

So richtig gut ging es mir damit nie...
Ich hatte trotz der Tabletten und der laktosefreien Produkte immer wieder Verdauungsbeschwerden.
Auch mein allgemeiner Gesundheitszustand wurde über die letzten vier bis fünf Jahre immer schlechter. 
Ich habe viele Therapien und Medikamente ausprobiert  - nicht half und hilft.

Seit etwa einem halben Jahr bin ich am überlegen, welche anderen Möglichkeiten ich habe, um meine Gesundheit zu unterstützen.
Dass die Ernährung eine sehr wesentliche Rolle in der Gesundheit spielt, weiß inzwischen wahrscheinlich jeder. Die Frage ist immer nur, welche Ernährung denn jetzt die "Richtige" ist?
Es gibt ja inzwischen tausende von Ernährungsweisen, die alle eins versprechen:
Gesund leben!

Doch was für den einem perfekt ist, muss es für mich noch lange nicht sein und so habe ich mich in den letzten Wochen mit vielen verschiedenen Ernährungsformen beschäftigt und ich denke, ich habe nun einen guten Ansatz für mich gefunden.

Was heißt das denn nun konkret?


Eine kurze Erklärung:
Eier und Milch möchte ich ganz bewusst und zu 100% meiden, da sie mir schlichtweg nicht gut tun.
Weißmehl und klassischer Zucker sind ein Zusatz, den ich so gut es eben geht einhalten möchte.
So sind Weißmehl und Zucker vor allem beim Auswärts essen ein großes Problem und diese Option möchte ich mir offen halten!

Hinzu kommt, dass ich ohnehin kein Fleisch esse (auch das habe ich damals vor allem aus gesundheitlichen Gründen entschieden).

Ich erhoffe mir durch dieVeränderungen in meiner Ernährung eine Verbesserung meines gesundheitlichen Zustand.
Ob diese eintreten wird? Ich weiß es nicht!
Das Ganze soll ein Versuch, eine neue Chance sein und schaden kann es nicht, die eigenen Gewohnheiten zu überprüfen und zu verändern.

Ich möchte an dieser Stelle auch darauf hinweisen, dass das Ganze hier nichts mit einer professionell begleiteten Ernährungsumstellung zutun hat. Das sind einfach nur meine Gedanken und Schlussfolgerungen basierend auf meinem Leben und meiner Krankheitsgeschichte.
Wie oben schon geschrieben kann das, was für den einen perfekt ist, für den anderen fatal sein!

Durch diese Veränderungen wird sich natürlich auch manches hier auf dem Blog verändern.
Ich werde aber natürlich nach wie vor meine Rezepte mit euch teilen.
Sie werden nur ein bisschen anders aber dennoch herrlich lecker! :-)

Vielleicht seid ihr ja auch gerade in einer Phase des Umbruchs was eure Ernährung angeht?!

Ich bin auf jeden Fall gespannt von euren Erfahrungen zu lesen und freue mich darauf, meine Erfahrungen in Zukunft mit euch zu teilen!


Viele herzliche Grüße



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  1. Liebe Mia,
    dann wünsche ich dir ganz viel Erfolg bei der Umstellung!
    Ich bin mir sicher, dass du uns trotzdem weiterhin mit super leckeren Rezepten verwöhnst! Und so unter uns, auch ohne Lebensmittelunverträglichkeit ist es ja nicht unbedingt schlecht mal Zucker, Weißmehl usw wegzulassen ;)

    Liebste Grüße
    Lea

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    1. Liebe Lea,
      vielen Dank für deine bestärkenden Worte!
      Das erste Rezept ist schon im Kasten! :-D
      Ich wünsche dir einen wundervollen Dienstag!
      Herzliche Grüße
      Mia

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  2. Liebe Mia, so eine Ernährungsumstellung habe ich auch hinter mir. Seit Dezember letzten Jahres habe ich komplett auf tierische Produkte verzichtet, u.a. weil ich auf Milchprodukte nicht gut reagiert habe. (Tabletten waren für mich nie eine Option) Pflanzendrinks und co. hatte ich auch vorher schon getrunken, daher fiel mir die Umstellung relativ leicht. Seitdem hat sich bei mir so einiges geändert, aber darüber werde ich sicher mal in einem separaten Post berichten. :)
    Was ich dir versichern kann: Du wirst auf nichts verzichten müssen. In der heutigen Zeit und dazu auch noch in Deutschland hat man es sehr leicht, sich super ohne Milch und Eier zu ernähren. Ich habe jetzt schon so viele neue Lebensmittel kennengelernt, was ohne diese Umstellung wahrscheinlich nicht passiert wäre.
    Zu Neurodermitis fällt mir gerade noch spontan der Youtubekanal von Lythebee (eatcarelive) ein. Sie hatte diese Hautkrankheit auch und deshalb eine Ernährungsumstellung gemacht, mit positiven Ergebnissen. Vielleicht hilft dir das. :)
    Ansonsten freue ich mich schon auf deine Rezepte, die du posten wirst. :)
    Liebe Grüße

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    Antworten
    1. Liebe Phine,
      da ich als Kind nie tierische Produkte konsumieren konnte, war/ist die Umstellung für mich zum Glück auch kein Problem! Hinzu kommt natürlich auch der ethische Aspekt, der es mir noch viel einfacher macht, darauf zu "verzichten".
      Hier in Deutschland und gerade in der Stadt, in der ich lebe, haben wir ja wirklich alle Möglichkeiten! Ich bin gespannt, wie das in den USA werden wird. Aber auch das sollte aus meiner Erfahrung heraus kein Problem sein - hoffentlich :-D
      Vielen Dank für den tollen Tipp bzgl. des Kanals! Ich werde gleich mal vorbei schauen! :-)
      Ich wünsche dir einen wunderschönen Start ins Wochenende!
      Viele herzliche Grüße
      Mia

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  3. Liebe Mia,

    ich drücke dir ganz feste die Daumen das durch die Umstellung deine gesundheitlichen Probleme besser werden. Bin sehr gespannt, was du für Rezepte uns zeigst und wie leicht sie dann nachzubacken/nachzukochen sind. Ich bin immer offen für Neues, teste gerne vieles aus. Und stecke derzeit auch mal wieder im Umbruch.

    2013 habe ich -erstmal testweise für einen Monat- auf Fleisch verzichtet. Seit meinem 16/17. Lebensjahr habe ich massive Arthrose in den Kniegelenken. Ein Orthopäde prophezeite mir sogar das ich mit Mitte 20 im Rollstuhl sitze, wenn ich mich nicht schone. Ich habe mich nicht geschont und bin jetzt 40 - vom Rollstuhl weit und breit kein Anzeichen (auch wenn jetzt die Hüfte anfängt zu zicken......).

    Seit ich auf Fleisch verzichte sind die Schmerzen zu 90% zurückgegangen, mein Schmerzmittelbedarf ist um gute 95% gesunken, was die Arthrose betrifft. Nur selten brauche ich noch Schmerzmittel dafür. In der Regel dann, wenns zu kalt ist - oder ich mich völlig übernommen habe.

    Im Moment gibt es morgens keine feste Nahrung sondern einen Smoothie. Müsli, Brot, nicht püriertes Obst egal was egal wann mir wird übel von. Ich muss aber was essen wegen der Medikamente. Also gibt es Smoothies. Schmecken gut und machen satt.

    Gerne würde ich auch beim Backen umstellen, z.B. auf Agavendicksaft statt Zucker. Da fehlen mir aber noch die zündenen Idee. Eier weglassen ist hier kein Problem, die sind -wegen Unverträglichkeit- schon länger verbannt.

    Ich werde dich begleiten auf deinem Weg und gucken, was du für schöne Ideen hast. Die sich vielleicht auch nachmachen lassen :) .

    Lieber Gruß
    Aska

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    Antworten
    1. Liebe Aska,
      vielen Dank, für deine motivierenden Worte!
      Es ist schön zu hören, dass es dir seit deiner Ernährungsumstellung so viel besser geht! Genau das, erhoffe ich mir auch für mich!
      Ich habe beim Backen und auch sonst bereits auf Agavendicksaft umgestellt und muss sagen, ich bemerke keinen Unterschied!
      Gerade für's Backen gibt es dann auch noch die spezielle "Agaven Süße" in Puderzuckerkonsistenz und die eignet sich hervorragend!
      Außerdem braucht man von ihr viel weniger, als vom herkömmlichen Zucker.
      Es werden in Zukunft auf jeden Fall noch Rezepte folgen! :-)
      Hab einen schönen Freitagabend!
      Viele herzliche Grüße
      Mia

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Ich freue mich unglaublich über eure Gedanken, Meinungen und Worte!

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