Was hat sich geändert? - Meine neuen Lebensmittel-Lieblinge!




Im Mai habe ich euch HIER von meiner geplanten Ernährungsumstellung berichtet.
Inzwischen hat sich schon so einiges getan. Viele Lebensmittel sind aus meinem Alltag verschwunden, andere sind hinzugekommen.

Heute möchte ich euch meine neuen Lieblinge vorstellen.
Ich möchte euch von meinen Erfahrungen berichten, und wie ihr sie in eure Ernährung integrieren könnt!

Natürlich sind sämtliche tierischen Produkte aus meinen Schränken verschwunden und hierfür teilweise vegane Alternativen (habt ihr Interesse an einem Post über meine veganen Alternativen - lasst es mich wissen! :-) ) eingezogen.

In diesem Post soll es allerdings um die Alternativen bzgl. des Verzichts auf Weißmehl und Zucker gehen. Außerdem habe ich euch noch zwei Lieblinge hinzugepackt, die mein Leben absolut bereichern!



Auf dem Bild seht ihr die Lebensmittel, um die es sich heute drehen soll.
Ich möchte gerne zu jedem einzelnen ein paar Sätze schreiben, um auch von meinen Erfahrungen damit zu berichten.

Agavendicksaft
Der Agavendicksaft ist bei mir als Zuckerersatz eingezogen. 
Agavendicksaft hat den Vorteil, dass er sich nach dem Verzehr nicht ansatzweise so negativ auf den Blutzuckerspiegel auswirkt, wie beispielsweise herkömmlicher Zucker. 

Es ist jedoch zu beachten, dass dies in keinem Fall ein Freifahrtschein für den maßlosen Konsum ist!
Der im Agavendicksaft enthaltene Fruchtzucker kann (langfristig gesehen und bei zu hohem Verzehr) genauso zu Diabetes führen, wie auch der normale Zucker!

Das Positive am Agavendicksaft ist außerdem, dass er einen sehr milden Geschmack und tolle Süßkraft hat! Es ist also möglich, bei so ziemlich jedem Gericht und Gebäck den Zucker durch Agavendicksaft oder Agavensüße zu ersetzen. 
Zu Beachten ist allerdings, dass bei der Verwendung von Agavendicksaft, die verwendete Grammzahl von anderweitig verwendeten Flüssigkeiten im Rezept abgezogen werden muss, da sonst die Konsistenz zu flüssig wird!

Vollkornmehl
Egal ob Weizenvollkorn, Dinkelvollkorn oder Roggenvollkorn. Vollkornmehle sind einfach klasse!
Es war und ist allerdings immer noch eine Umstellung für mich! 

Vollkornmehl besteht, wie es der Name schon sagt, aus dem vollen Korn. Das bedeutet, dass es nicht ansatzweise so weich wie Weißmehl ist, und sich daher nicht so leicht verarbeiten lässt und zum anderen auch noch anders zu essen ist.

Beim Einsatz von Vollkornmehlen ist zu beachten, dass sie mehr Flüssigkeit benötigen, als herkömmliches Weißmehl. Ich empfehle euch daher, die im Rezept angegebene Menge erst einmal einzuhalten und dann schrittweise zu erhöhen. Auch lässt Vollkornmehl Teige nicht so "fluffig" werden, wie das bei Weißmehl der Fall ist. Außerdem schmeckt es viel rauer und kräftiger und ist beim Verzehr "kratziger". Es kann also gerade am Anfang nicht leicht sein, umzusteigen. 
Geht daher Kompromisse ein! 
Es hilft schon, einfach nur die Hälfte der angegebenen Menge Mehl durch Vollkornmehl zu ersetzen. Auch gibt es neben dem klassischen Weißmehl (Type 405) gehaltvolleres Mehl (zB. Type 550 oder 1050), dass sich aber dennoch leichter verarbeiten lässt als Weizenvollkornmehl.

Hier unten habe ich euch einmal die Nährwerte der von mir verwendeten Mehlsorten aufgeführt. 
So habt ihr die Möglichkeit, diese einmal mit den Angaben auf eurem Weißmehl zu Hause zu vergleichen!


Leinsamen
Wem Chiasamen einfach zu teuer sind, für den habe ich hier die perfekte Alternative!
Leinsamen sind ein geniales Superfood, mit vielen tollen Eigenschaften und sind nebenbei nicht Ansatzweise so teuer, wie die derzeit gehypten Chiasamen. 
Leinsamen besitzen einen hohen Anteil an Ballaststoffen, sowie an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. 

Ich verwende Leinsamen am allerliebsten im täglichen Müsli oder Joghurt, mit jeder Menge frischen Früchten. Aber auch in einem Vollkornbrot, Pizzateig oder in Brownies machen sie sich hervorragend!

Am besten ist es, wenn ihr die Leinsamen als ganzen Samen kauft und sie erst kurz vor dem Verzehr schrotet. Da ich allerdings keinen Hochleistungsmixer o.ä. besitze der diese Aufgabe für mich erledigen könnte, kaufe ich schon fertiges Leinssamenschrot. 

Hanfsamen
Hanfsamen sind mein absolutes Superfood-Highlight!

Nicht nur der Geschmack, sondern auch die Eigenschaften haben mich restlos überzeugt.
Ich kaufe Hanfsamen in der schon geschälten Variante (aus dem gleichen Grund wie auch schon bei den Leinsamen). Sie schmecken schön nussig und haben auch in etwa die selbe Konsistenz wie Nüsse. 

Hanfsamen sind eine wunderbare Eiweißquelle für Veganer und Sportler und außerdem noch reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren!
Wie auch schon bei den Leinsamen, weiß ich Hanfsamen vor allem im Jogurt und Brot zu schätzen. 

Habt ihr schon Erfahrungen mit den von mir aufgeführten Produkten gemacht?
Welche Highlights aus eurer Küche könnt ihr mir empfehlen?

Ich hoffe, ich konnte euch mit meinen Erläuterungen ein wenig weiterhelfen und wünsche euch an dieser Stelle einen wunderbaren kleinen Freitag!

Viele herzliche Grüße




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  1. Hey Mia,
    danke für die vielen Infos.
    Agavendicksaft wollte ich wirklich schon länger mal ausprobieren. werd ich jetzt wohl machen
    gut,d ass du denTipp mit den flüssigen Produkten gegeben hast.. mein Kuchen wäre sosnt wohl misslingen ;)

    Viele liebe Grüße

    Franzy

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    1. Liebe Franzy,
      es freut mich, dass ich dir mit diesem Post weiterhelfen konnte!
      Ich wüsche dir viel Freude beim Ausprobieren und Backen! :-)
      Viele herzliche Grüße
      Mia

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  2. Die Lebensmittel, die du vorstellst, mag ich auch alle sehr gerne!!! Was sehr interessant deine Erfahrungen damit zu lesen! :) Hanfsamen habe ich bis jetzt auch schon sehr viel Gutes gehört und die muss ich beim nächsten Besuch im Bioladen unbedingt mal mitnehmen! Leinsamen esse ich auch täglich und wechsel sie mit Chiasamen ab. Ich muss sagen, dass ich Vollkornmehl nicht so gerne zum Kuchen-Backen benutze...außer Vollkornreismehl. Der Eigengeschmack von Vollkornmehl sticht mir da manchmal zu sehr raus...
    Was ich dir noch empfehlen kann als Süßungsmittel ist Kokosblütenzucker (auch wenn der leider etwas teuer ist). Bin übrigens sehr interessiert an mehr veganen Alternativen-Post! :))))
    Liebe Grüße

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    1. Schön, dass dir mein Beitrag gefallen hat, liebe Phine!
      Ja, es stimmt! Vollkornmehl ist nicht gerade neutral im Geschmack und gerade wenn ich unter anderem für andere liebe Menschen in meinem Leben backe, dann verzichte ich auch auf den Einsatz, da es doch sehr abschreckend sein kann...Das kann ich mir neben der veganen "Überzeugungsarbeit" in Form von vielen Leckereien nicht auch noch leisten :-D
      Danke für deinen Tipp mit dem Kokosblütenzucker! Ich werde ihn mir beim nächsten Einkauf auf jeden Fall mal ansehen! :-)
      Hab ein schönes Wochenende!
      Mia

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